Montagespezialist

Die Montagespezialisten überwachen und koordinieren den Bau von Anlagen und Systemen beim Kunden. Sie sind verantwortlich von der Planung und Einrichtung der Baustellen bis zur Übergabe der Anlage an den Kunden.

In diesem Clip erläutern wir Ihnen, welche Arbeitsschritte ein Montagespezialist in dem Qualifizierungsprojekt innerhalb der Weiterbildung übernehmen sollte.

Hier finden Sie die Arbeitsschritte innerhalb des Qualifizierungsprojekts als Übersicht mit entsprechenden Erläuterungen:

Montageaufträge analysieren und auf technische Machbarkeit, Lieferbarkeit von Komponenten und Einhaltbarkeit von Terminen prüfen, technische Klärungen durchführen
Montageaufträge hinsichtlich fehlender und widersprüchlicher Angaben prüfen, Angaben klären

Montageauftrag hinsichtlich einzuhaltender Vorschriften und vorliegender
Genehmigungen prüfen:
Z. B. hinsichtlich Vorschriften und Genehmigungen nach dem Baurecht,
nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz, für überwachungspflichtige Anlagen

Montageaufträge auf technische Machbarkeit prüfen:

  • Wesentliche Arbeitsgänge bestimmen und auf Realisierbarkeit prüfen
  • Technische Fähigkeit, technische Ausrüstung und Qualifikation des Personals
    hinsichtlich des Auftrags bewerten

Verfügbarkeit von Ressourcen prüfen, Termine abfragen:
Z. B. hinsichtlich Personal, Betriebsmittel, Material, Betriebs- und Hilfsstoffe,
Technische Dokumente, Software

Ausgangsmaterial und Komponenten bestimmen, Lieferbarkeit, Termine und Preise erfragen

Rechtliche, technische, Termin-, Kosten-, Qualitäts- und Sicherheitsrisiken
identifizieren und bewerten:

  • Eintrittswahrscheinlichkeit der Risiken abschätzen
  • Schadensausmaß der Risiken abschätzen

Chancen und Risiken bewerten, Entscheidungsvorlagen zur Annahme von Aufträgen vorbereiten

Gefährdungsbeurteilungen durchführen
Gefährdungsbeurteilungen durchführen:
Gefährdungen analysieren
Insbesondere durch

  • Gestaltung und Einrichtung der Baustelle
  • Physikalische, chemische und biologische Einwirkungen
  • Gestaltung, Auswahl und Einsatz von Arbeitsmitteln, insbesondere von Arbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen sowie den Umgang damit
  • Gestaltung von Arbeitsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeit und deren Zusammenwirken
  • Sozialisation und Qualifikation des Personals

Gefahren beurteilen:

  • Wahrscheinlichkeit des Eintretens von Schäden (Schwere der Schäden, Potenzial der Schäden)
  • Erforderliche Maßnahmen zur Beseitigung und Minimierung der Gefährdungen und deren Dringlichkeit feststellen
  • Erforderliche Maßnahmen veranlassen und dokumentieren
  • Sicherheitsfachkräfte, ärztliche Dienste und Gutachter einbeziehen
Montageabläufe unter Beachtung von Gefährdungsbeurteilungen,
Risikoabwägungen und Umweltschutz strukturieren, Ablaufpläne erstellen, sowie qualitative und quantitative Personalbedarfe ermitteln, anschließend Material disponieren
Auftragsabwicklungsphasen abgrenzen, Meilensteine planen

Montage- und Logistik- und Inbetriebnahmeabläufe sowie Varianten der Abläufe
planen

Arbeitspakete definieren:

  • Logische Abhängigkeiten beachten
  • Laufzeiten und Abschlusstermine festlegen
  • Personelle und sachliche Ressourcen zuordnen
  • Kosten ermitteln

Umweltschutzaspekte berücksichtigen:

  • Nachhaltiges Energie- und Ressourcenmanagement berücksichtigen
  • Energieflüsse für Varianten der Auftragsabwicklung erfassen und hinsichtlich der Energieeffizienz bewerten
  • Stoffflüsse für Varianten der Auftragsabwicklung erfassen und hinsichtlich der Nachhaltigkeit bewerten
  • Emissionen unter Beachtung betrieblicher und gesetzlicher Vorgaben minimieren, beispielsweise Schall, Erschütterungen, chemische Stoffe

Netzpläne und Balkendiagramme (Gantt-Diagramme) erstellen

Kritischen Pfad bestimmen, Prioritäten festlegen

Varianten der Abläufe bewerten

Detaillierten Ablaufplan erstellen:

  • Fertigstellungstermine für einzelne Leistungen festlegen
  • Personalbedarf Anzahl, Qualifikation (technisches Personal, Hilfskräfte) in den einzelnen Auftragsabwicklungsabschnitten planen
  • Material auswählen, Materialbedarf nach Menge, Qualität und Termin planen, Stücklisten erstellen
  • Materialfluss planen, Transportvolumen bestimmen und Transportmittel disponieren, Abstell- und Lagerflächen einplanen
  • Arbeitsmittel und Werkzeuge disponieren, z. B. Gerüste, Hebezeuge, Fördermittel

Sicherheitsunterweisungen und Einarbeitung einplanen

Kostenpläne erstellen

Den Bedarf an internen und externen Leistungen ermitteln
Interne und externe Leistungserbringung für Arbeitspakete festlegen:

  • Qualifikation der Mitarbeiter sowie technische Fähigkeiten, Ausrüstung und Auslastung des eigenen Unternehmens bewerten
  • Know-how-Abfluss und Geheimhaltungsnotwendigkeiten berücksichtigen
  • Zuverlässigkeit von Subunternehmern bewerten
  • Interne und externe Leistungen kalkulieren
Ausschreibungen vorbereiten, Informationen von Anbietern unter wirtschaftlichen und fachlichen Gesichtspunkten auswerten, Dienst- und Werkverträge, sowie Miet- und Kaufverträge abschließen
Leistungsausschreiben vorbereiten:

  • Z. B. Inhalt, Termin, Umfang, Kosten
  • Ausschreibungsvarianten beachten (Leistungsanfrage, Preisanfrage, Aufforderung zur Angebotsabgabe, Aufforderung zur Angebotserweiterung, Auftragsauktionen)

Angebote auswerten:
Beispielsweise unter den Gesichtspunkten

  • Kosten
  • Fachliche Eignung und Zuverlässigkeit des Anbieters, Risiken
  • Erfahrungen mit Geschäftspartnern

Dienst- und Werkverträge abschließen:
Mit den Inhalten detaillierte Aufgabenstellung, Fertigstellungstermin, Kosten, Gewährleistungen, Haftungsvereinbarungen

Miet- und Kaufverträge abschließen

Montageteams zusammenstellen Arbeits- und Arbeitnehmerüberlassungsverträge abschließen Personaleinweisungen planen
Arbeits-, Dienst-, Arbeitnehmerüberlassungs- und Werkverträge voneinander
abgrenzen

Anforderungsprofile für das Personal beschreiben:

  • Funktions- und Aufgabenbeschreibungen
  • Fachliche Qualifikationen, physische und psychische Anforderungen
  • Formelle Anforderungen, z. B. Elektrofachkräfte, befähigte Personen nach BetriebssicherheitsVO
  • Festlegung von Ausprägungsgraden

Mitarbeiter auswählen, Entscheidungen dokumentieren:
Auswahl nach arbeitsrechtlichen Regelungen, betrieblichen Auswahlrichtlinien oder
betrieblicher Übung vornehmen

Am Abschluss von Arbeitsverträgen mitwirken:
Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Arten, z. B. Probe-, befristeter, Aushilfs-, unbefristeter Arbeitsvertrag

Arbeitnehmerüberlassungsverträge abschließen

Montageteams zusammenstellen:

  • Personal auswählen, Auswahlverantwortung beachten
  • Vorhandene Potenziale und Anpassungsqualifizierung berücksichtigen
  • Aufgaben und Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams abgrenzen
  • Verantwortlichkeiten für Arbeitspakete zuweisen
  • Einarbeitung planen

Personaleinweisungen planen:

  • Einarbeitungsplan erstellen
  • Qualifizierungsbedarf feststellen, Qualifizierung veranlassen
Baustellen einrichten und sie hinsichtlich Sicherheit und Umweltschutz beurteilen, für Energieversorgung sorgen
Ansprechpartner erfassen:

  • Auftraggeber, Subunternehmer des Auftraggebers, Beauftragte des Auftraggebers wie z. B. Anlagenverantwortliche, Sicherheitsfachkräfte, Emissionsschutzbeauftragte, Wachschutz
  • Kontaktdaten der Beteiligten abfragen
  • Daten in eine Datenbank einpflegen

Managementsystem einrichten:

  • Kommunikation zwischen den Beteiligten sicherstellen
  • Dokumentenmanagementsystem einrichten, Formulare bereitstellen

Örtlichkeit zu Beginn der Arbeiten vom Kunden übernehmen:
Mängel und Schäden protokollieren

Zugang zu den Räumen und Anlagen des Kunden sicherstellen:
Z. B. zu Energieanlagen, Kommunikationsanlagen, IT-Netzen, Druckluftanlagen und anderen Medien

Zugang zu Sozialräumen sicherstellen:
Z. B. Sozialräume des Kunden, transportable Toiletten

Zugang Unbefugter zur Baustelle verhindern:
Z. B. durch Abschrankungen

Elektrische Lasten bei den Auftragsarbeiten und deren Umgebungsbedingen
erfassen:
Z. B. Arbeiten im Freien, in explosionsgefährdeten Bereichen, in leitfähigen Bereichen mit begrenzter Bewegungsfreiheit

Baustromversorgung sicherstellen:
Durch Anschluss an das öffentliche Netz, an das Kundennetz oder durch Stromerzeugungsaggregate, durch Baustromverteiler

Sicherheitsbeleuchtung für Rettungswege und für Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung sicherstellen

Gerüste entsprechend den Planungen aufstellen lassen

Für die Bereitstellung von Werkzeugen, Fördermitteln, Hebezeugen und
Anschlagmitteln sorgen

Für die Bereitstellung von Persönlichen Schutzausrüstungen sorgen

Baustelle hinsichtlich Sicherheit und Umweltschutz beurteilen:

  • Flucht- und Rettungswege, Verlauf der Rettungswege im Freien, die Zufahrten und die Aufstell- und Bewegungsflächen für die Einsatz- und Rettungsfahrzeuge
  • Beleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung, Kennzeichnung und Beleuchtung von Flucht- und Rettungswegen
  • Feuerlöschanlagen, Brandmeldeanlagen, Rauchabzugsanlagen
  • Sicherheit der Arbeitsmittel
  • Sicherheit der Lagerflächen, z. B. bei Lagerung von feuergefährlichen und umweltbelastenden Materialien
  • Möglichkeiten der umweltgerechten Entsorgung von Reststoffen

Mitarbeiter auf der Baustelle einweisen, Sicherheitsbelehrungen durchführen:

  • Unfallverhütungsvorschriften, Sicherheitsregeln
  • Verhalten bei Unfällen und Bränden
  • Brandschutzordnung
  • Lage und Bedienung von Feuerlöscheinrichtungen, Rauchabzugsanlagen, Brandmelde und Alarmierungsanlagen
  • Tragen von persönlichen Schutzausrüstungen
  • Betriebsvorschriften

Einweisungen und Sicherheitsbelehrungen dokumentieren:
Inhalt, Teilnehmer, Dauer und Zeitpunkt der durchgeführten Unterweisung, Unterschrift der Unterwiesenen

Transport, Umschlag und Lagerung veranlassen und die Werterhaltung der Betriebsmittel gewährleisten
Arbeitsmittel und Material termingerecht abfordern, geliefertes Material prüfen Beispielsweise auf:

  • Bestellte Anzahl, Mengen und Qualitäten, CE-Zeichen
  • Schäden und Mängel
  • Nennwerte von Spannung, Strom und Leistung, Schutzart

Bei mangelhaften Lieferungen Mängel dokumentieren sowie Maßnahmen ergreifen:
Z. B. Nachbesserungen, Ersatzlieferungen durch Ersatzlieferanten, Dokumentieren
des Schadens zum Durchsetzen von Schadensersatzforderungen

Prüfung der Arbeitsmittel veranlassen:

  • Anlassbezogene und regelmäßige Prüfungen durchführen lassen, Prüffristen ermitteln
  • Prüfmethoden sowie Mess- und Prüfmittel festlegen
  • Geeignetes Personal entsprechend der Betriebssicherheits-VO mit der Prüfung beauftragen
  • Ergebnisse der Prüfungen dokumentieren lassen
  • Fehlerhafte Arbeitsmittel aussondern, Arbeitsmittel instand setzen lassen

Transport, Umschlag und Lagerung von Materialien und Arbeitsmitteln veranlassen

Schutz von Arbeitsmitteln und Materialien organisieren:
Schutz vor Witterungseinflüssen, Beschädigungen und Diebstahl gewährleisten

Die Entsorgung von Reststoffen organisieren

Abläufe unter Berücksichtigung von Prioritäten steuern, Arbeitspakete beauftragen, ihre Erledigung verfolgen und sie abnehmen, sowie zugewiesene Teams, Dienstleister und externes Personal koordinieren
Arbeitspakete unter Berücksichtigung von Prioritäten vergeben

Arbeiten leiten und koordinieren:

  • Dienstleister, externes und eigenes Personal ein- und unterweisen
  • Tagesziele vorgeben
  • Abstimmungsprozesse moderieren
  • Sich von der Zuverlässigkeit der Mitarbeiter überzeugen
  • Sicherheitsgerechtes Verhalten durchsetzen
  • Fertigstellungsfortschritte abfragen und mit Zeitplan abgleichen, bei Planabweichungen korrigierend eingreifen

Gefährdungsbeurteilung fortschreiben:
Beispielsweise bei:

  • Erkenntnissen aus Arbeitsunfällen, Auftreten von Berufskrankheiten, hohe Fehlzeiten aufgrund arbeitsbedingter Gesundheitsbeeinträchtigungen
  • Anschaffung neuer Geräte und Maschinen, Einführung neuer Arbeitsstoffe
  • Änderung von Arbeitsorganisation und Arbeitsablauf
  • Neuen Informationen zum Arbeitsschutz, Änderung von Arbeitsschutzvorschriften

Externe und interne Leistungen abnehmen:

  • Fertigstellungstermine kontrollieren
  • Leistung überprüfen
  • Restforderungen durchsetzen
  • Krisenmanagement bei Ausfall oder mangelhaften Leistungen durchführen

Maßnahmen, die der Abwehr von Nachforderungen der Vertragspartner sowie der Durchsetzung eigener Nachforderungen dienen:

  • Zeitnahe und lückenlose Dokumentation der Tätigkeiten und Absprachen erstellen, Mängel bei der Leistungserbringung anderer dokumentieren
  • Prüfen von Verträgen unter Beachtung des Vertragsmanagements veranlassen
  • Änderungen und Erweiterungen konzipieren, Leistungen kalkulieren sowie dem Verursacher der Änderungen Leistungen anbieten

Konflikte managen:

  • Konflikte durch Information und Kommunikation vorbeugen
  • Interessen der Beteiligten analysieren
  • Strategien zur Konfliktlösung anwenden
  • Besonderheiten bei kulturell bedingten Konflikten berücksichtigen
Zugewiesene Budgets, Termine und Qualitätsziele überwachen, Risiken erkennen und sie begrenzen
Controlling durchführen, Risiken bezüglich des Erfolgs der Auftragsabwicklung einschätzen:

  • Fertigstellungsgrade der Arbeitspakete ermitteln und mit den Terminplanungen vergleichen
  • Ist-Kosten und zu erwartende Restkosten mit den Planungen vergleichen
  • Statusberichte bezüglich Meilensteine und Kosten erstellen
  • Risiken erkennen und deren Auswirkungen einschätzen, Maßnahmen zur Risikobegrenzung ergreifen

Management über die Auftragsabwicklung informieren, Vorlagen für Managemententscheidungen erstellen

Funktions- und Sicherheitsprüfungen durchführen und sie veranlassen, elektrische Anlagen in Betrieb nehmen, Maßnahmen der Fehlerbehebung einleiten
Montierte Anlage besichtigen, erproben und messen sowie Prüfungen dokumentieren:
Beispielsweise:

  • Schutz gegen direktes Berühren, z. B. Beschädigungen, fehlende Abdeckungen
  • Schutz gegen Beschädigungen, z. B. betriebsichere Verlegung der Leitungen und Montage der Betriebsmittel
  • Richtige Auswahl Dimensionierung von Leitungen und anderen Betriebsmitteln
  • Betriebsmittel und Art der Montage entsprechend den Bestimmungen für die Umgebungsbedingungen und Räume besonderer Art, z. B. Anlagen im Freien, Versammlungsräume, feuergefährdete Betriebsstätten, Rettungswege, explosionsgefährdete Bereiche
  • Verlegung der Schutzleiter, Erdungsleiter und Potenzialausgleichsleiter
  • Brandschottungen
  • Vorhandensein von Schaltungsunterlagen, Warnhinweisen, Kenzeichnungen
  • Nachweis der Funktion von RCDs, Isolationsüberwachungsgeräte, NOT-AUS-Einrichtungen, Meldeeinrichtungen
  • Messen von Schutzleiter-, Isolations- und Schleifenwiderständen

Funktionsprüfungen und Überprüfungen der Spezifikationen des Systems gemäß
Pflichtenheft durchführen sowie Prüfungen dokumentieren:
Beispielsweise:

  • Funktionsnachweis in allen Betriebsarten, Funktionsnachweis Bedienen und Beobachten, Funktionsnachweis übergeordnete Systeme
  • Überprüfung der Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit, Wartbarkeit und Skalierbarkeit von Hard- und Software
  • Überprüfung leistungsbezogener und sicherheitstechnischer Spezifikationen
  • Überprüfung des nachhaltigen Energie- und Ressourcenmanagements
  • Überprüfung der Qualitätsstandards

Prüfung überwachungspflichtiger Anlagen veranlassen

Maßnahmen der Fehlerbehebung einleiten

Produkte oder Systeme hinsichtlich der kundenspezifischen Erfordernisse parametrieren

Schwachstellen in elektrischen Systemen erkennen und über
Optimierungsmöglichkeiten informieren
– ohne Beispiel –
Für die Räumung und den Abbau der Baustelle unter umweltrelevanten Gesichtspunkten sorgen
Überprüfung der Arbeitsmittel organisieren:
Z. B. auf Vollständigkeit, Funktionsfähigkeit, Beschädigungen

Baustelle abräumen:

  • Für die Abräumung der Baustelleneinrichtung, der Werkzeuge und des Materials sowie der umweltgerechten Entsorgung der Reststoffe sorgen, Transporte organisieren
  • Örtlichkeit nach Abschluss der Arbeiten zurückgeben, Mängel und Schäden erfassen und protokollieren
Anlagen übergeben, Aufmaß- und Abschlussdokumentationen
erstellen
Rechnungen der Auftragnehmer kontrollieren und freigeben

Nachforderungen für zusätzlich erbrachte Leistungen stellen

Maßnahmen der Schadensabwicklung einleiten:
Z. B. bei der Haftpflicht-, Sach-, Unfallversicherung, Stellen von Schadensersatzforderungen

Projektnachkalkulationen durchführen:

  • Aufmaß erstellen
  • Sollansätze mit den Ist-Kosten vergleichen

Maschine oder Anlage übergeben:

  • Vereinbarte Leistung des Systems, der Maschine oder Anlage nachweisen
  • Übergabeprotokoll erstellen

Dokumentation zusammenstellen:
Z. B. Schaltungsunterlagen, Parametrierungs- und Bedienungsanleitungen, Prüfprotokolle für durchgeführte Funktions- und Sicherheitsprüfungen, Übergabeprotokoll

Montageprozesse bewerten und evaluieren
Nachbesprechung mit den Beteiligten durchführen, durchgeführte Arbeiten mit den Beteiligten reflektieren

Konsequenzen ziehen, Verbesserungsvorschläge für künftige Aufträge erarbeiten
und dokumentieren